Die ersten drei Wochen Goa 2016

Ueber 3 Wochen sind wir nun in Indien bzw. Goa, und mittlerweile fühl ich mich angekommen hier…
Die erste Woche haben mein Freund Patrick und ich in “Buddhas Garden” gewohnt, einem gepflegten Garten mit einfachen Hütten aus Holz, Palmzweigen und Strohmatten. Dort hatten wir im Garten, auf unserem “Porch” vor der Hütte und auf der garten-eigenen Yogaplattform unseren Rückzugsort, wenn wir mal nicht in einem Strandcafe oder auf einer Strandliege sein wollten – andererseits waren wir auch gleich in ein paar Minuten Fussweg am Strand!
Einerseits paradiesisch, andererseits aber halt trotzdem einfach Indien, mit auch all seinen negativen Seiten, wie z. B. den allgegenwärtigen Müllkippen…

Buddhas Garden GoaHütte Buddhas Gardenbuddhas garden balconyashwem beach way

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In unserer 1. Hütte konnten wir beobachten, wie sich die Innenwandverkleidung – eine Strohmatte – bewegte. Nach einigen Tagen bekamen wir unseren Mitbewohner auch zu Gesicht: eine (oder mehrere?) Ratten waren hier mit uns Zuhause.. :)

Ein weiterer, täglicher Gast in unserem Bad war ein Frosch. Er sass gern auf dem Spiegel oder auf unserem Waschbeutel. Frösche sind auch in unseren weiteren beiden Hütten die häufigsten Mitbewohner – zum Glück!! Sie sitzen im Klo, auf dem Bettgestell, im Waschbecken, in der Dusche…;)

frosch goafrosch indien

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Strand und auf der Strasse hingegen wird man hier allzeit von Hunden begleitet. Meist freilebende Strand- und Strassenhunde, die die Nähe des Menschen und die schattigen Plätze unter den Strandliegen – Sunbeds – suchen.. Aber das hier sind wirklich die liebsten Hunde, die man sich vorstellen kann! Ich bin an sich Hunden gegenüber eher skeptisch, aber hier kann man wirklich jeden streicheln – der beste Ort, um “Hunde-Angst” zu therapieren!!!

Hund auf Yogamatte

hunde beim pink orange

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor 2 Wochen nun hat Patricks 4-wöchige Yogalehrer-Ausbildung begonnen, und ich bin mit ihm in seine Single-Hütte im Vedic Valley gezogen.

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Hütte im Vedic Valley

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein eigenes Klo oder Dusche haben wir seither nicht mehr – und für das Befüllen unseres Waschkübels unter der Dusche habe ich bereits ein neues Asana entwickelt  (Bild folgt…;) )

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Ich habe ein wenig gebraucht, meinen Rhythmus und meinen Platz als “Aussenstehende” der Yogalehrer-Ausbildung hier zu finden. Ich esse mit bei den gemeinsamen ayurvedischen Mahlzeiten um 10h und 18h, und komme hin und wieder zur abendlichen Puja bzw. Mantrensingen (hier Bilder von einer gemeinsamen Sonnenuntergangs-Meditation), ansonsten mache ich aber meist mein eigenes Ding.

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Morgens übe ich meist bei der Französin Adeline auf einer Strandterrasse eine Yogastunde mit, sie ist schon seit Oktober auf Reisen, und wird wie wir bis Ostern in Goa bleiben. Oder ich mache “Self-Practice” im Pavillon des Vedic Valley, heute z. B. in Gesellschaft des Valley-Hundes “Yogi”, einer der Valley-Katzen, und einer grossen behaarten Raupe :)

03_beachYogaAdeline

04_dogCatYoga

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem gemeinsamen Brunch im Vedic Valley um 10h haben mein Freund und alle anderen Ausbildungsteilnehmer erst mal frei bis ca. 14h. Da gehen wir so gut wie immer zum Strand runter (ca. 15 Min. Fussmarsch vom Vedic Valley), bzw. zu unserer italienischen Stamm-Strandterrasse “Terra Rossa” – dort gibts den besten Cappuccino am ganzen Beach ;)

Ausserdem so ziemlich der einzige Platz, an dem ich halbwegs ruhig am Rechner arbeiten kann – einen solchen Platz hier zu finden war leider um einiges schwieriger als ich dachte. Es gibt zwar in so ziemlich jedem Strandlokal hier kostenloses WLAN, aber auch nur ein Bild über Whatsapp zu verschicken kann zu einem halbstündigen Unterfangen werden – grössere Dateiübertragungen sind so gut wie unmöglich. Ihr übriges tut die musikalische Untermalung, für die jedes einzelne Strandlokal sorgt, und versucht, das jeweils benachbarte zu übertönen. Man befindet sich also meist in einem buntgemischten Klangteppich.. Wenn man Glück hat, hat man seine Kopfhörer dabei und kann seine eigene Musik aufdrehen und sich etwas abschotten – dadurch braucht der Rechner dann aber wieder mehr Strom.. und dann ist wieder keine Steckdose in der Nähe…
Arbeiten in Goa ist wirklich eine ziemliche Herausforderung!!!

Hier auf meiner Strandterrasse vom Terra Rossa (sh. Bild) habe ich nun meist Ruhe, die kühlende Brise vom Meer, und ins Internet gehe ich mit indischer Sim-Card über den Hotspot des Handys, das jeweils grad die beste Verbindung aufbauen kann…

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Soviel also derweil erstmal aus dem heiss-schwülen Goa..!

Sonnige Grüsse senden Euch bis auf Weiteres

Karin und Patrick