Yoga

Yoga ist eine Bezeichnung aus der altindischen Sprache Sanskrit für einen universellen Zustand des Verbundenseins mit dem „großen Ganzen“.

Es handelt sich nicht um ein indisches Phänomen, sondern um einen Zustand der inneren Ausgeglichenheit, den zu erreichen Menschen aller Kulturen zu jeder Zeit mit verschiedenen Methoden und Ritualen anstrebten und -streben.

In Indien wurde der Weg zu innerer Ausgeglichenheit mit besonderer Systematik erarbeitet, und Dank vieler Lehrer, die dieses Wissen über Jahrtausende weitergegeben haben, sowie einiger überlieferter Schriften haben wir hier im Westen Zugang zu diesem Wissen erhalten.

Das heißt aber nicht, dass es nicht auch in anderen Kulturkreisen Systeme und Schulen gab und gibt, die Wissen um ein größeres Ganzes und den Zugang dazu vermitteln.

Viele Wege führen nach Rom.
Wichtig ist es, den eigenen zu finden!

Die Methoden, die uns aus Indien unter dem Überbegriff „Yoga“ überliefert werden, sind ein gutes Rüstzeug, um sich auf der Suche nach dem eigenen Weg nicht zu sehr zu verheddern, und den Boden unter den Füßen nicht zu verlieren.

So hilft zum Beispiel eine regelmäßige Asana-Praxis, sich in seinem Körper mehr zuhause zu fühlen, und das körperliche und seelische Wohlbefinden zu steigern.
Die Aufmerksamkeit in der Gegenwart läßt den Geist ruhiger werden und steigert die Konzentrationsfähigkeit.
Das bewusste Üben von Körperhaltungen, Asanas, in Verbindung mit einer bewussen Atmung, hilft dabei, ganz im Hier und Jetzt zu sein.

…und deswegen sind wir doch hier, oder? Um jeden einzelnen Augenblick bewusst zu erleben. Ohne Maske. Einfach so, wie wir eben gerade sind.