Natur

Es gab etwas, was mir das „übliche“ Üben von Yoga in der Großstadt, wo ich bis vor einigen Jahren fast mein gesamtes Leben verbracht hatte, nicht mehr zu geben vermochte.

Zum einen vermisse ich in der „üblichen Großstadt-Yoga-Szene“ eine gewisse Schlichtheit, Einfachheit.
Zum anderen fehlt mir beim Üben in einem geschlossenen Raum meist die Verbindung zur Natur. Das unmittelbare Spüren der Elemente.

FeuerUm meine Verbindung mit der Natur zu intensivieren, mehr über ihre Vielfalt und Lebendigkeit zu erfahren, aber auch darüber, wie man mit einfachsten Mitteln (über-)leben kann, absolvierte ich von 2013-2014 eine 1-jährige Ausbildung zur Wildnispädagogin bei der Wildnisschule Chiemgau.

Meine schon immer kritische Einstellung zu unserer Konsumwelt wurde dadurch noch intensiviert. Ich habe viele Anregungen und Einblicke in Möglichkeiten alternativer Lebensweisen und einen achtsamen und respektvollen Umgang mit allem, was uns umgibt, erhalten.

Ich habe erfahren, wie wenig es braucht – zumindest an materiellen Dingen – um glücklich zu sein, und empfinde es als große innere Bereicherung, diesen Weg weiter zu gehen.
…Nach dem Motto: „schlicht ins Licht“…